Samstag, November 25, 2006

 

Direkt aus der Seele, doch nie überwunden

Direkt aus der Seele, doch nie überwunden

Wie Gift ist deine Gesellschaft für mich,
du sagst nicht was du denkst und denkst nicht wie du fühlst,
gibst Hoffnung mir und zerstörst sie in einem Atemzug,
wie ein heißes, stumpfes Messer schneiden deine Worte in meinem Herz.

Du warst einst Freund, einst zweite Seele,
warst Spiegelbild für mich,
doch dein Verrat erschüttert mich,
zerstört mich voll und ganz.

Kann nicht mehr denken, nicht mehr handeln,
hast meinen Kopf verdreht,
das Chaos herrscht in meinem Bauch,
Gefühle wirbeln wild wie Rauch.

Das Gift an deiner Worte Klinge, ist in meinem Blut,
das Messer deiner Taten, voll meines Lebenssaft,
in deinem Gewissen spuke ich,
doch geht es dich nichts an.

Versuche nicht mich zu verstehen, zu schwer ist meine Sprache,
die Hoffung hast du mir zerstört und damit unser Band,
vernichtet bis auf alle Zeit,
zerstört auf alle Ewigkeit.

Verrat an mir, an meinen Tagesträumen,
mein Wille fast gebrochen war, mein Herz ein Klumpen Elend,
doch dies das war dein letzter Streich,
nie wieder will ich’s suchen.

Hier trennt sich nun der Weg, der uns zusammen führte,
leb wohl mein freundlich Feind,
ich gönn dir’s Glück das mir verwehrt,
das ich dir erst ermöglicht.
Was du nicht kannst, kann ich zur Perfektion,
drum spar ich dir das Leid,
verzichten muss ich, keine Wahl,
gehüllt ins Trauerkleid.

by Azze 2006

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